Rechtsmedizin in Lübeck erhalten!
FDP befürchtet Verlusst an Sicherheit

Innere Sicherheit

13.02.2005

Der Vorsitzende des FDP Ortsverbandes St. Jürgen / Innenstadt und Kandidat zur Landtagswahl in Lübeck Süd Mirko O. Schultz kritisiert die Pläne zur Streichung der Rechtsmedizin in Lübeck. "Die schnelle rechtsmidizinsche Untersuchung vor Ort ist ein wesentlicher Garant zur Aufklärung von Kapitalverbrechen. Die Schliessung des Instituts in Lübeck wäre kurzsichtig und dumm", so Schultz. "Die großen Volksparteien sind immer schnell dabei populistische Gesetze zur Verbrechensbekämpfung zu fordern, die massiv in die Grundrechte eingreifen und im Endeffekt wenig bringen, wie z.B. die Rasterfahndung. Gesetze lösen aber keine Kriminalfälle!"

Für die schnelle Aufklärung von Kapitalverbrechen seien neben der Polizei eben gerade auch die Rechtsmediziner eine wichtige Säule. "Wer diese Säule abreisst, darf sich nicht wundern, wenn das Dach über ihm zusammenbricht", gibt Schultz zu Bedenken und befürchtet, dass ohne eine Rechtsmedizin vor Ort Verbrechen wie Mord oder Vergewaltigung künftig schwerer oder gar nicht mehr aufgeklärt werden können. "Ich möchte mal sehen, wie die rot-grüne Landesregierung es den Opfern bzw. den Hinterbliebenen erklären will, dass für die Aufklärung der Tat kein Geld da sei".